Wie du in Belastungssituationen mit deinen Kindern die Nerven behalten kannst

Von Nadine Rautenstrauch

Von Nadine Rautenstrauch

Wie du in Belastungssituationen mit deinen Kindern die Nerven behalten kannst

Wir kennen sie alle. Die einen mehr, die anderen weniger. Situationen mit unserem Kind/unseren Kindern, die uns aufs äußerste fordern und uns an die persönliche Belastungsgrenze bringen.

Wenn du mit einem Kind mehrfach täglich Wutanfälle durchmachst, diplomatisches Fingerspitzengefühl perfektioniert hast, aufmerksam gespannt wie ein Flitze Bogen durch den Tag eilst, so oft in dir Wut und die Hilflosigkeit unterdrückst und dann, wenn die Batterie einfach leer ist, unvermeidlich zu einem pädagogischen Totalausfall wirst, dann hast du deine Belastungsgrenze erreicht.

Du hast keine Lust mehr auf Geschrei und Geheule, auf Streit und das Nichtfolgen deiner Kinder. Du weißt, du liebst deine Kinder über alles, aber in diesen Situationen, in den du einfach keine Kraftreserven mehr hast, fragst du dich, warum um alles in der Welt du nicht kinderlos geblieben bist und dein Leben genossen hast.

Besonders als Mama bist du diesen Situationen oft ohne Verschnaufpausen ausgesetzt. Es gibt kein zurück. Du musst da durch und es kommt dir vor, wie Hochleistungssport.

Kinder fordern uns heraus und bringen uns an unsere Grenzen

„Kinder sind Herausforderungen, verpackt als Geschenk für unser persönliches Wachstum.“

Jedes Kind ist ein Geschenk. Aber jedes Kind ist auch eine Herausforderung. Ein Geschenk sozusagen für unser persönliches Wachstum. Eine Lehrerin, ein Lehrer des Lebens. Es lehrt uns im Hier und Jetzt Geduld zu üben. Es lehrt uns Demut. Es lehrt uns unsere dunkelsten Anteile kennenzulernen, sie anzunehmen, auszuhalten, als menschlich zu begreifen und ihnen täglich entgegenzutreten.

Ein Kind ist pures Glück. Aber jedes Kind ist auch der Blick in den persönlichen Abgrund. Den Abgrund aus Erschöpfung und Hilflosigkeit. In diesem Abgrund können wir zu Glück und Liebe keine Verbindung mehr herstellen. Unser täglicher Kampf besteht darin, die Trennung zu erkennen und die Verbindung wieder herzustellen. Denn das Problem liegt immer in der Trennung vom Leben. In der Trennung zur Liebe.

Denn sind wir mit der Liebe, mit dem Gefühl von Liebe und ich meine insbesondere die Liebe zu uns selbst, verbunden – haben wir die Kraft, die Verbindung zu unseren Kindern aufrecht und stabil zu halten und den Emotionsstürmen entgegenzutreten, in die wir so oft hineingezogen werden.

Meine eigene Erfahrung mit diesen Emotionsstürmen ist, je öfter ich überfordert, gereizt und kraftlos in einem lande, umso schneller sinkt meine Schwelle hin zur Explosionsgefahr. Ich schalte praktisch um in den Verteidigungsmodus, einfach, weil ich nicht mehr kann.

Meine fünf wichtigsten Erkenntnisse als Impulse für dich, um die Nerven in Belastungssituationen mit Kindern behalten zu können

Ich möchte hier heute im Folgenden meine fünf wichtigsten Erkenntnisse und Einsichten mit dir teilen, die mir helfen, das Worst-Case-Szenario, den Verteidigungsmodus, zu verhindern:

  1. Ich helfe immer zuerst mir selbst wieder in die Ruhe zu kommen. Finde eine innere Haltung der Liebe und habe Mitgefühl mit mir. Ich erinnere mich daran, wie viele Situation an diesem Tag ich mit meinem Kind schon gut gemeistert habe und versuche mich aufzubauen.
  2. Ich lade meine leeren Batterien jeden Morgen wieder auf. Denn wenn ich den Tag mit den noch leeren Batterien vom Vortag beginne, ist der Ausnahmezustand schon vorprogrammiert. Ich stehe dazu eine Stunde vor meiner Familie auf und genieße mein morgendliches Ritual bestehend aus ein wenig Yoga, einer Meditation und einer kalten Dusche.
  3. Ich achte darauf, dass in meinem Kalender regelmäßige „Inseln der Freiheit“ fest eingeplant sind.
  4. Ich lese. Ja, genau, ich lese und lerne, um mir weitere Fähigkeiten anzueignen, die mir das Leben mit meinen Kindern und den Kindern das Leben mit mir leichter machen.
  5. Ich hole mir aktiv Unterstützung. Manchmal verstehen wir einfach nur Bahnhof. Dann braucht es den Blick von außen. Eine Person, mit der wir reden können, die uns hilft neue Herangehensweisen zu finden.

Ganz ehrlich, ich bin noch weit davon entfernt ein 0 % Explosionsrate erreicht zu haben. Aber die Quote ist gesunken, seitdem ich an meiner inneren Einstellung arbeite, mich selber wichtig nehme und auf die Einhaltung meiner Selbstfürsorgerituale achte. All diese Rituale lohnen sich für mich. Lasse ich sie schleifen, merke ich das sofort.

Fehlende Unterstützung ist der Kern des Problems, warum wir überhaupt so häufig in Belastungssituationen mit unseren Kindern geraten

In unserer zwar materiell erfüllten Welt ziehen wir Kinder in einer Umgebung groß, in der wir meist abgeschnitten von der Unterstützung unserer Familien sind. Wir Mütter sind zu viel allein und allein gelassen mit unseren Kindern. Das ist die eigentliche Ursache, warum wir überhaupt so großen Belastungen im Leben mit unseren Kindern ausgesetzt sind. Und warum das Glück Kinder zu haben so getrübt werden kann. Der Mangel an Unterstützung, den wir besonders in den ersten Jahren mit Kindern erleiden, kann „bitterfotzig“ machen. Ein Begriff, den die schwedische Autorin Maria Sveland mit ihrem Roman Bitterfotze geprägt hat.

In diesem Beitrag geht es nun darum, wie du dir in Belastungssituationen selber helfen kannst, nachdem du dich nicht in eine liebevoll sorgende Community beamen kannst, in der sich alle gemeinschaftlich und gleichberechtigt um die Kinderbetreuung kümmern.

Wie geht es dir auf deinem Weg zu mehr Selbstfürsorge?

Ich habe dir oben geschildert, wie ich mich täglich stärke, um meine Kraftreserven anzapfen zu können, wenn ich sie brauche. Wie ich stressresistenter werde. Bin ich durch den Wind, sind es meine Kinder meistens auch. Mein Zustand überträgt sich unmittelbar auf das Verhalten meiner Kinder. Deshalb ist es für mich zur obersten Priorität geworden, in mein Wohlbefinden und mich selbst zu investieren.

Hast du Fragen zu meinen Schilderungen oder möchtest dich gerne näher dazu austauschen?

Schreib mir oder buche eines meiner Angebote für dich und stärke dich dadurch selbst.

Deine Nadine
Nadine Rautenstrauch.

Nadine Rautenstrauch.

Hallo, ich bin Online-Coachin für Mütter. Meine Spezialität ist es Müttern den Rücken zu stärken, indem wir gemeinsam Lösungen und Träume lebendig werden lassen.

Nadine Rautenstrauch mit Au-Pair aus Taiwan.

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